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InterventionsbereicheExternalisierende AuffälligkeitenExternalisierende Störungen und aggressive-dissoziale Verhaltensweisen bei Kindern und Jugendlichen sind besonders stabile Verhaltensweisen und stellen eine enorme Herausforderung und Belastung für die Eltern/Familien, Lehrer/Schule als auch Mitschüler dar. Die Störungen beziehen sich auf oppositionelles, aggressives und delinquentes Verhalten. Oft zeigen diese Kinder und Jugendlichen eine generelle Verweigerungshaltung (in verbalen Äußerungen sowie Verhaltensweisen gegenüber Erwachsenen), welche vielfach als aufsässig und provokant oder gar feindselig empfunden wird. Aggressiv-dissoziales Verhalten beginnt in der Kindheit oder im frühen Jugendalter. Kennzeichnend ist ein sich wieder-holendes Verhaltensmuster, das die Verletzung grundlegender Rechte anderer sowie wichtiger, altersrelevanter Normen und Regeln umfaßt. Es ist empirisch bewiesen, je früher eine externalisierende Störung beginnt und je länger sie besteht, desto ungünstiger ist der Entwicklungsverlauf des Kindes oder Jugendlichen. Weiterhin geht aggressives und dissoziales Verhalten oftmals mit einer Reihe weiterer psychischer Störungen einher (z.B. ADS/ADHS, Substanzmißbrauch, Depression) und ruft oft auch stärkere psychosoziale Beeinträchtigungen (z.B. Zurückweisung durch Gleichaltrige, schulische Probleme) und Folgen (z.B. Depression und Suizid) hervor. |
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